FILMTITEL
38. KURZFILM FESTIVAL HAMBURG

38. festival.shortfilm.com

ECHOES FROM THE NEAR FUTURE

Sneak Peek auf das Programm 2022
In weiten Teilen der Welt ist das, was wir „Zukunft“ nennen, schon heute spürbare Realität. Das 38. Kurzfilm Festival Hamburg holt unter dem Motto Echoes from the Near Future zahlreiche dieser Perspektiven nach Hamburg und lässt sie in filmischen Räumen widerhallen. Ziel ist die Ermittlung einer gemeinsamen Zukunft durch konstruktive, künstlerische Beiträge aus der Gegenwart.

Neben den drei großen Wettbewerben (Internationaler Wettbewerb, Deutscher Wettbewerb, Dreifacher Axel) und kuratierten Filmprogrammen präsentiert das Festival auch Ausstellungen, Open Airs, Diskussionen und weitere Veranstaltungen. Die Programme in der Sektion Labor der Gegenwart blicken in diesem Jahr auf drei Themen: Der größte Fokus liegt dabei auf einer Vielzahl unterschiedlicher asiatischer Perspektiven und setzt mit fünf kuratierten Programmen einen klaren Asienschwerpunkt, der sich auch durch das gesamte Festivals zieht. Kurator:innen sind unter anderem die Filmemacherin Pimpaka Towira (Thailand), der in Berlin lebende Chinesische Filmemacher und Queer-Aktivist Popo Fan sowie internationale Künstler:innen-Kollektive, darunter die aktivistische Gruppe Collective mit Sitz in Taiwan. Der Filmemacher, Kurator und Filmkonservator Mark Toscano, seit vielen Jahren tätig im Academy Film Archive, beschäftigt sich im Rahmen des Festivals anhand eines analogen Filmprogramms mit den Themen Rausch und Ekstase. Die „Hamburger Positionen“ verhandeln Wohnräume in Hamburg und darüber hinaus und blicken insbesondere auf die Praxis der Hausbesetzung

Im Archiv der Gegenwart widmet sich Tobias Hering dem migrantischen Film in Deutschland. Kuratiert von dem indonesischen Kollektiv Lab Laba Laba (EdwinLisabona Rahman und Rizki Lazuardi) werden in der Ausstellung im Open Space installative Arbeiten zu sehen sein, die sich mit unterschiedlichen Deutungsarten des Begriffes „Home“ beschäftigen. Neben den filmischen und künstlerischen Programmen wird mit Seminaren, Workshops und Diskussionsveranstaltungen Raum für aktuelle gesellschaftliche und fachliche Fragestellungen geboten. Gleichzeitig öffnet sich das Forum mit moderierten thematischen Gesprächsrunden dem Publikum.

Nach zwei Jahren Pandemie wird 2022 das Festivalzentrum endlich wieder die POST am Kaltenkircher Platz in Altona sein. Neben Pop-up Kinos drinnen und draußen, der Ausstellungshalle Open Space, Festivalcafé, Bar und Musik am Abend, ist die POST vor allem ein Raum des Kennenlernens, Spaßhabens und des Dialogs – und deshalb offen für alle und umsonst. Kinovorstellungen finden, wie gewohnt, im 3001, B-Movie, filmRaum, Lichtmess, Metropolis und den Zeise Kinos statt.