Hommage an Werner Nekes

18.04.2017 · Metropolis Kino Hamburg

Werner Nekes & Joseph Beuys

Werner Nekes gehörte in den 60er Jahren zu den Pionieren der jungen deutschen Experimentalfilmavantgarde und drehte Filme im 8mm- und 16mm-Format. Im Ruhrgebiet aufgewachsen, schließt er sich in Hamburg dem filmverrückten Publikum um Kinobesitzer Werner Grassmann an und wird 1968 Mitbegründer der Hamburger Filmmacher Cooperative. 1969 wird er mit nur 25 Jahren Professor an der HfbK Hamburg. Mit seinen Experimentalfilmen nahm er an zahlreichen deutschen und internationalen Festivals teil. Er realisierte zwischen 1965 und 2016 über 80 Filme als Regisseur, Autor, Produzent, Kameramann und Darsteller. »In seinen Filmen reizt er die Grenzen des Mediums aus: Bilder und Töne werden bearbeitet, virtuos montiert und Sehgewohnheiten des Zuschauers untergraben.« (Filmhistorikerin Anja Ellenberger). Wir widmen Werner Nekes einen zweiten Abend in unserer Reihe kinelab und freuen uns auf Gespräche mit zahlreichen Freunden und Wegbegleitern.
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Filmprogramm:
Start (1966, 10’)
Beuys (1981, 11’)
Gurtrug Nr. 1 (1967, 12’)
schwarzhuhnbraunhuhnschwarzhuhnweisshuhnrothuhnweiss oder put-putt (1967, 10’)
Schnitte für Ababa (1967, 14’)
vis-à-vis (1968, 14′)

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Filmauswahl und Moderation: Maike Mia Höhne. Zu Gast: Werner Grassmann, Christian Bau, Klaus Wyborny und Franz Winzentsen.