Ce sont les autres qui vont mourir

Regie: Maike Mia Höhne

Deutschland 1995, 6′, 35mm
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#Es sind die tiefgrünen Seen ihrer Seele, die die Farbe ihrer Augen geben.

Die Sehnsucht verfolgend. Einem Gefühl nur folgend. Schüsse in alle Richtungen und keine Richtung haben. Keine Chronologie der Abfolge. Die Zeiten verlieren sich im Gewebe der Farben. Die Männer wechseln. Die Erinnerung ist einzig entscheidend – und mit ihr die Lust.

# Eine junge Frau läuft durch die Straßen. Aus ihren Fingern knallt die Erinnerung. Das Essen, die verschiedenen Männer, im Bett und auf dem Platz. Laufen, Halten, Streiten, Versöhnen. Schwarz / Weiß und Farbe. Der Streit ist so dicht an der Lust. Die Körperlichkeit ähnelt sich. In der Liebe und dem Blick auf den Anderen.

#In CE SONT LES AUTRES platziere ich die Protagonistin bereits an Orte, die mir erst später als repräsentative Orte eines zumeist weiblichen Kinos auffallen. Die Küche, die Tüten mit dem Einkauf. Der Kühlschrank als Ort des Verweilens. Das Schlafzimmer als Ort des Schauens und Betrachtens, als Ort der wiederherzustellenden Ordnung. Die Sinnlichkeit findet in der Abstraktion der Nähe statt. Der Ton der Kühlung ist die Beruhigung der Seele.

#Shot on 35mm in the middle of the 1990ies in Bruxelles. It was then, when I first time met Sebastien Koeppel. He was the one making me understand, that I am not alone in the research of a different cinema. When Rüdiger Neumann, my professor in the time at the University of Fine Arts in Hamburg, watched CE SONT LES AUTRES, he said: „You will make cinema.“ I asked: „What do you mean?“ And he said:„ That’s all I can say.“ He never talked too much, but still he empowered us with a vision and knowledge of a different view. That was back than. Both are no longer alive. Together with Sebastian we also shot PETIT VOYAGE.

I would have loved to make more cinema, more movies with him. It wasn’t meant to be.

Verleih: Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.
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